Samstag, 9. Juni 2012

Der Aufmarsch der Anti-Europäer. | Reflexion

Am Frei­tag, den 08.06.2012, tra­fen sie in Ber­lin zusam­men. Die Kader der Par­tei der Ver­nunft (PdV), die Leser_innen der rech­ten Wochen­zei­tung „Junge Frei­heit” und andere Wutbürger_innen tra­fen sich vor dem Reichs­tag, um gegen einen angeb­li­chen „kal­ten Staats­streich” zu pro­tes­tie­ren, den sie mit dem ESM-Vertrag ver­wirk­licht sehen. Sie fürch­ten um ihren deut­schen Natio­nal­staat, der durch „Ban­ker”bedroht wer­den würde. Ganz ver­schwö­rungs­ideo­lo­gisch wurde die kapi­ta­lis­ti­sche Krise als eine „vom welt­wei­ten Banken-Kartell seit Sep­tem­ber 2008 selbst insze­nier­ten Krise” gedeu­tet, die, so die den Natio­nal­so­zia­lis­mus ver­harm­lo­sende For­mu­lie­rung, zu einem „finan­zi­el­len Reichts­tags­brand” geführt hätte. Vor eben jenem Reichs­tag sam­mel­ten sich etwa drei­hun­dert Euro-Gegner_innen.

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Posted via email from ulibeudgen's posterous

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