Montag, 26. Dezember 2016

Süddeutsche über "Die verlorenen Flüchtlingskinder"

"Leila Arous sagt, dass sie sich aus Syrien auf den Weg nach Europa gemacht hat, weil sie wollte, dass ihre Kinder leben können. Aber nun ist Roliana tot. Roliana wurde nur eine Woche alt. Leila Arous trug ihre zweite Tochter noch im Bauch, als sie mit ihrem Mann und der Dreijährigen mit dem Boot die griechische Insel Lesbos erreichte. Im Elend des Flüchtlingslagers ganz im Norden Griechenlands, in dem die Familie aus Aleppo schließlich landete, wurde Roliana nach der Geburt immer schwächer. Als sie in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, war es schon zu spät. Das Lager, in dem Leila Arous nach diesem Erlebnis noch immer leben muss, scheint ebenso vergessen worden zu sein wie die Weiterreiseanträge der Menschen, die hier in Zelten untergebracht sind. Über 50 000 Flüchtlinge, die allermeisten davon aus Syrien, sitzen seit der Schließung der Balkanroute und dem sogenannten »Türkei-Deal« der Europäischen Union in Griechenland fest. Sie kommen nicht voran. Und können nicht zurück. Der griechische Staat ist entweder nicht imstande oder nicht gewillt, sie alle menschenwürdig unterzubringen. 

Mittlerweile befinden sich mehr Frauen und Kinder auf der Flucht nach Europa als Männer, jede zehnte Frau darunter ist schwanger. Oft harren Frauen und Kinder in dieser Situation aus, deren Männer und Väter sich zuerst auf die gefährliche Reise gemacht und es bereits nach Deutschland geschafft haben. Doch die Familienzusammenführungen werden oftmals unmöglich gemacht. 

In der Sackgasse von Griechenland kommen, wie an allen Schauplätzen der aktuellen Flüchtlingsbewegungen, fast täglich Kinder zur Welt. Direkt im Dreck der Flüchtlingslager oder in griechischen Krankenhäusern, die aufgrund der Staatskrise ohnehin überlastet sind. Sie kommen auf eine Welt, die nicht für sie gemacht ist, die nur von Zeltplanen geschützt wird und in der ihre Mütter und Väter, deren letzte Hoffnung diese Kinder sind, für sich selbst längst keine Zukunft mehr sehen. 

Roliana war eines dieser Transitkinder, deren Geschichte der SZ-Magazin-Reporter Patrick Bauer und die Fotografin Tanja Kernweiss bei ihrer Reise durch die griechischen Flüchtlingslager erfahren haben. Die anderen, zum Glück noch am Leben, heißen Hamoda, Rnde, Yusra, Elin, Ashmad, Omran, Djwar und Aniyah. Es sind die Namen von Kindern aus einer sonst namenlosen und staatenlosen Generation, die an den Rändern unseres Wohlstands aufwächst und eine verlorene Generation zu werden droht. Bauer und Kernweiss schildern in ihrer Reportage das Elend und die Hoffnungslosigkeit der in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge – und beschreiben, wie Mütter und Väter unter widirgsten Umständen mit dem Mut der Verzweiflung für die Zukunft ihrer Kinder kämpfen.

Lesen Sie die komplette Reportage jetzt mit SZ Plus.
 

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Mittwoch, 25. März 2015

[coyote-l] Fwd: PM: Sea-Watch-Schiffstaufe am 27. März 15 Uhr in HamburgNotes for the good of the chorale

Von meinem iPhone gesendet Anfang der weitergeleiteten E‑Mail: > Von: Hagen Kopp > Datum: 23. März 2015 15:13:22 MEZ > An: coyote > > Folgendes zur Kenntnis und bitte gerne weiterleiten, insbesondere in Hamburg und Umgebung. > > Und geplant sind für den kommenden Freitag (27.3.) u.a. kurze Ansprachen von Stefan Schmidt, ehemaligem Skipper der Cap Anamur, von einem Aktiven von Lampedusa in Hamburg sowie einer Aktivistin vom Watch The Med-Alarmphone. > > Beste Grüße, > hagen > > >> An: Sea Watch >> >> Liebe Sea-Watch-Freunde, Unterstützer und Presse-Vertreter, >> >> es ist endlich soweit: Am Freitag, dem 27. März um 15 Uhr wird das Sea-Watch-Schiff in Hamburg-Finkenwerder (Karte: bit.ly/1N0gpvU) getauft. Wir freuen uns darauf, euch dort zu treffen. Anbei findet ihr die Pressemitteilung mit allen wichtigen Details. >> >> Beste Grüße, >> Fabian Köhler / sea-watch Team >> >> ----- >> >> Private Flüchtlingshilfe im Mittelmeer: "Sea Watch" wird am Freitag getauft >> >> Hamburg. Auf ihrem Weg nach Europa geraten Flüchtlinge immer wieder im Mittelmeer in Seenot. Die private Initiative „Sea Watch“ will dies ändern. Das Schiff, mit dem die Freiwilligen Flüchtlingen helfen wollen, wird am Freitag, dem 27. März 2015 um 15 Uhr im Hafen von Hamburg-Finkenwerder getauft. >> >> In dem Projekt „Sea Watch“ haben sich ehrenamtliche Seeleute, Ärzte, Anwälte und viele andere Helfer zusammengeschlossen, um dem massenhaften Sterben im Mittelmeer und der restriktiven Flüchtlingspolitik der Europäischen Union eine konkrete Antwort entgegenzusetzen: Ab Mai wollen sie zwischen Malta und der libyischen Küste in Seenot geratenen Flüchtlingen helfen. In Hamburg ablegen wird das Schiff voraussichtlich Anfang April. >> >> „Wir wollen nicht länger tatenlos zusehen, wie Menschen im Mittelmeer sterben, weil es für sie keinen legalen Weg nach Deutschland beziehungsweise Europa gibt, um hier ihr Recht auf Asyl in Anspruch zu nehmen“, erklärt Mitinitiator Harald Höppner das Projekt. Um den Flüchtlingen zu helfen, soll das Schiff als "schwimmende Telefonzelle" im Notfall Boote der Küstenwache und private Schiffe per Funk um Hilfe rufen. Um selbst direkt Hilfe leisten zu können, befinden sich außerdem hunderte Schwimmwesten und Rettungsinseln an Bord. >> >> Das Projekt soll auf die Folgen der Abschottungspolitik der Europäischen Union und der EU-Grenzschutzbehörde Frontex aufmerksam machen, die seit dem Jahr 2000 über 20000 Asylsuchenden an den Außengrenzen Europas das Leben kostete. Dazu werden sich neben moderner Kommunikationstechnik auch Journalisten an Bord des Schiffs befinden. „Wir haben lediglich ein kleines Schiff, mit dem wir versuchen, unseren Teil zu leisten und so viele Menschen wie möglich durch unsere Anwesenheit zu retten und die Informationslücke zwischen Bootsflüchtlingen und Zivilgesellschaft zu schließen“, sagt Höppner. >> >> Unterstützt wird die rein privat finanzierte "Sea Watch" unter anderem durch "Watch the Med" - ein privates Notruftelefon für Flüchtlinge - sowie die Menschenrechtsorganisationen "Borderline Europe" und "Human Rights at Sea". >> >> Weitere Informationen: >> >> Was? Taufe des Schiffs der privaten Seenothilfe für Flüchtlinge "Sea Watch" >> Wann? 27. März 2015, 15 Uhr >> Wo? Köhlfleet-Hauptdeich 5, 21129 Hamburg-Finkenwerder | Google-Maps-Karte: bit.ly/1N0gpvU >> Kontakt für Presse: presse@sea-watch.org >> für Unterstützer: info@sea-watch.org >> FAQ: sea-watch.org/faq/ > _______________________________________________ Notes on or around March 25, 2015 at 10:50AM

Sonntag, 1. März 2015

Pressekonferenz Camp Dresden Tweet from @coloradioddNotes for the good of the chorale

Pressekonferenz des Refugee Struggle Protest Camp Dresden https://t.co/sC6WAyfBlp #feb28dd #refugeestruggle #nopegida http://ift.tt/1N6ffjv Sent from Echofon - http://www.echofon.com/ Notes on or around March 01, 2015 at 10:53PM

Dresden Protest Camp Refugee Struggle | linksunten.indymedia.orgNotes for the good of the chorale

Created by: Refugee Struggle Dresden. Created on: 01.03.2015 - 01:49. Happened on: Sunday, 01. March 2015. Comments: 5 Why we decided to set up a protest camp in Dresden's city centre after the non-citizens demo on 28.02.2015: In Germany, asylum seekers are not allowed to take part in any political or economic process, making them the weakest part of society. On the other hand, people participating in racist demonstrations are of special importance to the federal government as they are considered to be potential voters. The federal government of Germany is accusing movements like PEGIDA while the Saxonian government wants to collect their votes and convict the asylum seekers and muslims. We believe that rulers of capitalistic systems are using racism to turn people against each other to prevent them from protesting against the state and governments. That is why we know that we cannot change anything just with demonstrations like this. We, some of the non-citizens, protest against the arbitrary and unjust form of granting asylum to asylum seekers. The reason of our presence here is that western countries including Germany are seeking their own benefits in our countries. We are here as well to protest against the anti- refugee policy in governmental offices towards non-citizens, and also the existance of business institutions in relation to asylum topics whose main goal is getting profits out of the non-citizens' situation and stopping them to demonstrate against the circumstances of asylum by calming them down. Due to the reason that every non-citizens struggle to improve or change the asylum situation is facing with severe suppression, we announce that this is the only way to show our objection against this terrible situation. At the moment we keep on the discussion about our new demands and how to to specify the demand for equal rights for everyone. Twitter: @AsylumMovement #feb28dd #nopegida #dresden #RememberingK http://ift.tt/1E5lyPY Notes on or around March 01, 2015 at 12:03PM