Donnerstag, 10. November 2011

Kein Mensch ist illegal, Dritte-Welt-Hafengruppe Hamburg und Eine Welt Netzwerk Hamburg: Ein Jahr Piratenprozess - U-Haftentlassung für minderjährige Angeklagte!

Presse-Information
10. November 2011

> Ein Jahr Hamburger "Piratenprozess":
> U-Haftentlassung für die minderjährigen Angeklagten!
> > BeobachterInnen des Hamburger Prozesses gegen zehn mutmaßliche Piraten fordern die zuständige Kammer des Landgerichts Hamburg erneut auf, die drei minderjährigen Somalier endlich aus der JVA Hahnöfersand zu entlassen. Zu den ProzessbegleiterInnen zählen die Gruppen kein mensch ist illegal Hamburg, die Dritte-Welt-Hafengruppe Hamburg und das Eine Welt Netzwerk Hamburg.
> > Der Kommissar des Europarates für Menschenrechte, Thomas Hammarberg, hat in verschiedenen Statements darauf hingewiesen, dass Minderjährigen in Haft oft Bildung verwehrt würde und sie dort Gewalt und Missbrauch ausgesetzt seien. Darüber hinaus sei es erwiesen, dass die Haft besonders auf Jugendliche negative psychologische Auswirkungen habe, die sich verschlimmerten, je länger die Haft andauere.
> > Seit anderthalb Jahren befinden sich zehn Somalier in Untersuchungshaft. Sie sind angeklagt, das Containerschiff Taipan im April 2010 mit Waffengewalt überfallen zu haben. Drei von ihnen sind Jugendliche und Heranwachsende. Vor fast einem Jahr, am 21. November, begann der Prozess; über 50 Verhandlungstage liegen schon hinter den Angeklagten. Anwälte haben im Prozess deutlich gemacht, dass keine Fluchtgefahr bestehe, die Mandanten Meldeauflagen erfüllen und sich dem Prozess nicht entziehen würden. Selbst eine hohe Strafe und die Aussicht auf den prekären Status Duldung würde ihre Mandanten derzeit nicht dazu bringen, nach Somalia zurückzukehren. Dort herrscht Krieg und einige Angeklagte haben den Kontakt zu ihren auf der Flucht befindlichen Familien verloren.
> > Auf mehr als drei bisherige Haftentlassungsanträge wurde mit dem Ältermachen der Minderjährigen und eines zur Tatzeit Strafunmündigen, mit dem Ignorieren einer somalischen Geburtsurkunde und der Verschärfung der Tatvorwürfe reagiert. Letzte Woche versuchte die Staatsanwaltschaft sogar, die Beweisaufnahme ohne Rücksicht auf die Jugendgerichtshilfe und die Vormünder abzuschließen.
> Einige Anwälte wie auch kritische ProzessbeobachterInnen kritisieren -- neben zahlreichen anderen Aspekten -- das Messen mit zweierlei Maß: Die Jugendlichen sind, verglichen mit Gleichaltrigen aus Hamburg, außergewöhnlich lange in Untersuchungshaft. "Zudem erfolgen die im Jugendrecht vorgesehenen erzieherischen Maßnahmen nicht", sagt Michaela Goedecke von der Gruppe kein mensch ist illegal Hamburg. Eine altersgerechte Unterbringung sei dringend erforderlich.
> > Die kritischen BegleiterInnen fragen sich, warum die altersgerechte Unterbringung so hartnäckig verwehrt wird. Wird -- was unzulässig wäre und wissenschaftlich widerlegt ist -- eine generalpräventive Wirkung erhofft oder sind die Gründe für die Ungleichbehandlung schlicht rassistisch? Oder steht unausgesprochen das Interesse Deutschlands, seine Militäroperation am Horn von Afrika zu legitimieren hinter diesem Prozess und der unverhältnismäßig langen Inhaftierung Jugendlicher?
> > Nächster Prozesstag ist Montag, der 14.11., um 10 Uhr.
> Pressekontakt: Reimer Dohrn, Telefon 0152 08613690
> >

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Mittwoch, 9. November 2011

Occupy Berlin - Camp am Bundespressestrand #BPS11

Occupy Berlin - Camp am Bundespressestrand #BPS11

Öffentliche Veranstaltung

Zeit
Heute um 13:00 - 30. November um 16:00

Ort

Erstellt von

Weitere Informationen
Seit Heute, 09.11.2011, um 09:00 hat die Occupy-Bewegung den Bundespressestrand in Berlin nahe dem Hauptbahnhof und gegenüber dem Bundestag besetzt. Es stehen Zelte und Strandmuscheln. Strom, Wasser und Internet sind vorhanden. Greift euch Eure Zelte und macht euch auf nach Berlin! Occupy Berlin - Bundestag - Bundespressestrand Twitterhash: #BPS11

Location: http://g.co/maps/u38dz
Livestream: http://bit.ly/3S3k4y
Kommt Campen, und Bringt eure Freunde mit!

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Occupy Berlin besetzt Bundespressestrand ...

Watch live streaming video from undergroundreports at livestream.com

Donnerstag, 3. November 2011

#occupyberlin Sklavenmarkt

Von meinem iPhone gesendet


Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

Von: Sulamith Sallmann
Datum: 2. November 2011 23:48:43 MEZ
An: occupyberlin
Antwort an: occupyberlin

Samstag 05.11.2011 (14Uhr?) Sklavenmarkt am Brandenburger Tor

Im Rahmen der BGE Kundgebung vor dem Brandenburger Tor findet ein Remake des Sklavenmarktes vor dem Jobcenter vom 22.09.2011 statt. Es gibt viel frische Ware die immer noch zu Dumpingpreisen feilgeboten wird. Schlagt zu solange der Vorrat reicht.

(www.brianonstage.de)

-- pure and raw photography www.sulamith-sallmann.de

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Mittwoch, 2. November 2011

Meeting - International Group Berlin #occupyberlin #Call

The meeting will take place at 19:00 in "Soziokulturelles Zentrum NewYorck" (A hidden entrance door in a small corner, second floor, end of the corridor on the left), Mariannenplatz 2a, here in Berlin (http://osm.org/go/0MbEz9_zM).

A wave of outrage is currently prompting the people around the world to band together and to take action to bring the power back where it belongs. We are really tired of seeing how unfair the world is and we think that a better world is possible.

Focusing in our case, we realized the significant role Berlin has in that, a very international city full of people coming from different cities or cultural backgrounds trying to live together, through respect and tolerance.
Many of the people living here feel close to the movements resulting from this wave of outrage. And many of us think that the problems are the same in the different countries, have a common origin, and therefore a common solution.

The main objective of this international group is to join the people that share this feeling in order to establish a net to unify forces taking action locally, without being under any political party or ideology. We all love Berlin and there are many problems to solve, more important than any personal belief.
We keep discussing about our goals, organization and actions. You are more than welcome to join us this Thursday for a new meeting.


This is an invitation to conscious people, who are aware about current social problems and also have a really strong conviction that a change is possible. If you like this idea you could help us in two ways:
- If you live in Berlin we would like you to come, meet us and … hopefully join us.
- If you know people in Berlin that would be interested, it would be great if you could please pass them this information.
The meeting will be held in English. But if you do not feel comfortable with this language there are people that speak many other languages (German, Spanish, Greek, French, Turkish…) and who would help you with the translations.

We hope to see you and/or your friends.

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Panzer zu Waffeleisen - Waffeln statt Waffen ! #occupyberlin #friedensbewegung

Die Einladung zu folgendem Event in Berlin habe ich auf Facebook in der International Group Berlin der Berliner Occupy Bewegung gefunden ... zum Event geht es hier:

https://www.facebook.com/event.php?eid=228350373894914

Den dazu gehörigen Text werte ich mal als Presseerklärung ... :-)

(short summary in English language below)

Am Mittwoch, den 2. November um 14 Uhr möchte ich ein "Go-In" bei der IG-Metall veranstalten und mit den dort Arbeitenden zum Thema "Konversion deutscher Waffenschmieden" kommunizieren.

Es ist bekannt, dass deutsche Rüstungskonzerne menschenverachtende Diktaturen mit Waffen belieferten und beliefern.

DIES EMPÖRT MICH SEHR !

German Foreign Policy berichtete am 27.10.11.
(...) Mit der Forderung nach einer massiven Steigerung der Ausfuhr von Kriegsgerät sind Vertreter der deutschen Rüstungsindustrie in der letzten Zeit an die Öffentlichkeit gegangen. "Es ist eine Frage des Überlebens: Wollen wir diese Industrie erhalten oder wollen wir sie nicht erhalten?", erklärt etwa Christian-Peter Prinz zu Waldeck, der Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV): "Wenn wir sie erhalten wollen, dann müssen wir in den Export gehen".[1] Ähnlich äußert sich nicht nur die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT), sondern auch die IG Metall. In einer Studie der Gewerkschaft zur Zukunft des deutschen Kriegsschiffbaus heißt es: "Daher bleibt aktuell für alle militärischen Anbieter nur der Weg, die Export-Anstrengungen auf dem weltweiten Rüstungsmarkt zu erhöhen".[2] Anders ließen sich die Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie nicht sichern. (...)

[1] Frontverschiebung, Feature von Sonja Heizmann; www.dradio.de/dkultur
[2] Perspektiven der deutschen militärischen Schiffsbau-Kapazitäten im europäischen Kontext; www.labournet.de. S. dazu Deutsche Systemführerschaft

mehr: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58185

Siehe dazu auch:
http://www.steinbergrecherche.com/deutschekrieger.htm

DAS EMPÖRT MICH SEHR !

Mit dieser Empörung möchte ich die Arbeitenden der IG-Metall konfrontieren.

Das Begehren, die Ökonomie der Zerstörung zu beenden und sich für eine Konversion der Rüstungsschmieden zu engagieren, soll auch dadurch betont werden, dass den dort Arbeitenden Waffeln angeboten werden. Die dort Arbeitenden sollen aber auch über den Generalstreik der Occupy-Bewegung in den USA informiert und für Solidarität mit ihnen geworben werden.

Siehe dazu auch:
http://www.occupyoakland.org/

Jede*r ist dazu aufgerufen, den Streik solidarisch zu unterstützen, z.B. auch indem Spenden für die Bewegung gesammelt werden. Die beste Unterstützung ist aber, hier einen Streik zu organisieren. Die Rüstungsindustrie ist der Todfeind der Menschheit !

===========

I'm preparing a "GO-In" in the worker's union "IG-Metall" on Wednesday, Nov 2, time: 2 p.m until 4 p.m. It's a coll for the struggle to transform the military sector into a sector for civil goods. I took the slogan: "No tanks - but waffle irons", beause children like waffles very much. But as well: "Support the Occupy Movement but NOT the war-machine!" The workers union IG-Metall is supporting the military sector - specially the EADS - and demand (adressed to German government officials): "the resolute enforcement of national and strategical interests".
New background-text (in German):
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58185

The Go-In should taking place also in solidarity with the struggles for a real democracy and the general strike in Oakland - because without an overcome of the destruction sector and the gobal militarisation we never can establish a democracy, which is working for human being.
One of the goals in this struggle: to invite the workers of this sector to our assemblies and to create a working-group with this topic.

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Meeting International Group Berlin


Auch, wenn ich nicht in Berlin wohne ...


Von meinem iPhone gesendet

Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

Von: edjberlin

Thursday, 3 November · 19:00 clock
Location: Socio-Cultural Centre "NewYorck" Mariannenplatz 2a, Berlin

The meeting will take place at 19:00 in "Soziokulturelles Zentrum NewYorck" (A hidden entrance door in a small corner, second floor, end of the corridor on
the left), Mariannenplatz 2a, here in Berlin (http://osm.org/go/0MbEz9_zM).

A wave of outrage is currently prompting the people around the world to band
together and to take action to bring the power back where it belongs. We are
really tired of seeing how unfair the world is and we think that a better world
is possible.

Focusing in our case, we realized the significant role Berlin has in that, a
very international city full of people coming from different cities or cultural
backgrounds trying to live together, through respect and tolerance.
Many of the people living here feel close to the movements resulting from this
wave of outrage. And many of us think that the problems are the same in the
different countries, have a common origin, and therefore a common solution.

The main objective of this international group is to join the people that share
this feeling in order to establish a net to unify forces taking action locally,
without being under any political party or ideology. We all love Berlin and
there are many problems to solve, more important than any personal belief.
We keep discussing about our goals, organization and actions. You are more than
welcome to join us this Thursday for a new meeting.


This is an invitation to conscious people, who are aware about current social
problems and also have a really strong conviction that a change is possible. If
you like this idea you could help us in two ways:
- If you live in Berlin we would like you to come, meet us and … hopefully
join us.
- If you know people in Berlin that would be interested, it would be great if
you could please pass them this information.
The meeting will be held in English. But if you do not feel comfortable with
this language there are people that speak many other languages (German,
Spanish, Greek, French, Turkish…) and who would help you with the
translations.

We hope to see you and/or your friends.

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