Donnerstag, 8. Juli 2010

Pressemeldung: Besuch der iranischen Delegation im ZDF]

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Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

Von: kai weber
Datum: 8. Juli 2010 18:21:49 MESZ
An: flucht-liste

weiterleitung

-------- Original-Nachricht --------
Betreff:    Pressemelddung Besuch der iranischen Delegation im ZDF
Datum:    Thu, 8 Jul 2010 17:50:50 +0200
Von:    Ausländerpfarramt <auslaenderpfarramt@nahe-glan.de>
An:    Pick Siegfried
Referenzen:  



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde in der Flüchtlingsarbeit.

Mit anliegendem  Schreiben an Herrn Ministerpräsident Beck protestiert der AK ASYL Rheinland-Pfalz gegen den gestrigen Besuch einer hochrangigen Delegation der iranischen Radio- und Fernsehanstalt beim ZDF. Verantwortliche von schweren Menschenrechtsverletzungen  dürfen nicht durch einen Empfang aufgewertet werden!
Wir senden Ihnen das Schreiben mit der Bitte um Beachtung und ggf. um Weiterleitung mit meiner Kontaktadresse. Die Presse kann sich mit mir in Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Behrouz Asadi

MW Malteser Werke gemeinnützige GmbH
Behrouz Asadi
psycho- soziale Betreuung Mainz
Tel: 06131/ 22 60 42
Handy:0171/ 22 79 232
www.malteser.de <http://www.malteser.de>


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Montag, 5. Juli 2010

CNN: Stoning outcry, 20100705

My YouTube Video-Tipp:


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Briefe gegen Todesstrafe und für Iranerin (Zainab Jalalian)!

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Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

Von: Ruthingeborg Rieß
Datum: 5. Juli 2010 14:40:58 MESZ





Von: Terre des femmes-Städtegruppe Oldenburg
Gesendet: 04.07.2010 16:46:00
Betreff: Petition für Zeynep

 


Datum: 3. Juli 2010 um 20:48
Betreff: Petition für Zeynep

hallo kathrin,

hier sind beispielbriefe, die nur noch mit dem eigenen Namen
gekennzeichnet und dann an die unten stehenden email-adressen gesandt
werden müssen. wärst du so nett auch diese mail nochmals an die anderen
mitfrauen weiterzuleiten? dir vielen dank im voraus.


Beigefügt findet ihr zwei Fürsprachebriefe (sample letters), die sich
gegen die Hinrichtung von Zeynep Jalalian und das Vorgehen der
Islamischen Republik Iran gegen ihre politischen Gegner richten (der
erste ist an die Sekretärin der UN Menschenrechtsorganisation gerichtet
und der zweite an das Rote Kreuz). Die email-Adressen sind unten
angeben!


SAMPLE LETTER TO : NAVI PILLAY, UN High Commissioner for the Office of
Human Rights

Bitte senden an: npillay@ohchr.org
mit Kopien an: urgent-action@ohchr.org, Iran_team@amnesty.org,
saneif@hrw.org

Dear Ms. Pillay,

I am writing to you with an urgent request that you intervene with the
authorities in the Islamic Republic of Iran, who are preparing to
execute female Kurdish political prisoner Ms. Zeinab Jalalian.
Multilateral organizations such as the UN have thus far refused to step
in and put a halt to the criminal actions perpetrated by the Islamic
Republic. You must step in and demand a halt to this and other ongoing
criminal and barbaric proceedings in the Islamic Republic.

The UN and all other bilateral and multilateral organizations remained
silent during the 1988 prison massacres in Iran, where thousands of
political prisoners like Ms. Jalalian were secretly executed and buried
in mass graves.  We will not stand by and allow the silence and
inaction of our international organizations to cover over these ongoing
crimes.  We demand action now.  Those who stay silent in the face of
these atrocities will be judged harshly by history, if not by an
international court of justice.

Sincerely,
[dein Name]

* * * * *

SAMPLE LETTER TO THE INTERNATIONAL COMMITTEE OF THE RED CROSS:

Send to: Florian Westphal and Dorothea Krimitsas

Dear Ms. Westphal and Ms. Krimitsas,

I am writing to you with an urgent request that you intervene with the
authorities in the Islamic Republic of Iran, who are preparing to
execute female Kurdish political prisoner Ms. Zeinab Jalalian.
Multilateral organizations have thus far refused to step in and put a
halt to the criminal actions perpetrated by the Islamic Republic. Your
mandate encourages your organization to undertake the work of visiting
prisoners in situations of internal violence, where the Geneva
Conventions do not apply. I ask you to step in and demand a halt to
this and other ongoing criminal and barbaric proceedings in the Islamic
Republic.

The UN and all other bilateral and multilateral organizations remained
silent during the 1988 prison massacres in Iran, where thousands of
political prisoners like Ms. Jalalian were secretly executed and buried
in mass graves.  We will not stand by and allow silence to cover these
ongoing crimes.  We demand action now.

Sincerely,
[dein Name]

_______________________________________________
flucht mailing list
flucht@nds-fluerat.org
http://www.nds-fluerat.org/mailman/listinfo/flucht

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Freitag, 2. Juli 2010

Protest Letter

Check out this website I found at stopstonningnow.com

Stop stoning Sakine Mohammadi Ashtiani ...

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Solidarität mit iranischer revolutionärin!

Click here to download:
unknown.out (31 KB)

Ich meine, daß das drin sein sollte ... 

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Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

Von: Ruthingeborg Rieß
Datum: 2. Juli 2010 12:30:57 MESZ




Von: C. Koelle
Gesendet: 02.07.2010 11:25:57
An: Stefan Brandt
Betreff:

Lieber Stefan,

im Anhang der Aufruf der Hamburger Montagsdemo an alle Montagsdemos in Deutschland zur Solidarität mit Giti Bazi. Du hattest Dich bereit erklärt, ihn über die Bundeskoordinierung an alle Montagsdemos zu verschicken!

Vielen Dank

Christian und Britta

Montagsdemo Hamburg gegen Hartz IV

c/o

Britta Mohns

Lohheide 38

22145 Hamburg 29.6.2010

 

An alle Montagsdemos in Deutschland

 

 

Aufruf zur Solidarität mit unserer iranischen Mitstreiterin für Giti Halimeh Bazi

 

Liebe Freunde und Kollegen,

 

stellt Euch einmal vor, dass Euer Land, in dem Ihr lebt, von einem Mullah (religiösen Führer) regiert wird, der die Shariah (strenges religiöses Gesetz) durchsetzen will. Es herrscht Diktatur im Land. Du bist eine Frau, die unter Lebensgefahr für Deine Freiheit und die Freiheit im Land kämpft und dafür auf die Straße geht, um zu demonstrieren. Du wirst deswegen ins Gefäng­nis geworfen und dort gefoltert. Dann hast Du die Möglichkeit, in ein frem­des Land zu flüchten, das weit weg von Deiner Heimat ist. Du hast Heim­weh, kannst aber nicht zurück, da Du dort sonst umgebracht wirst. Du lebst Dich allmählich in diesem fremden Land ein und hast inzwischen Freunde, auch in der Montagsdemobewegung gefunden. Du kämpfst unun­terbrochen auch im neuen Land gegen das Mullahregime, das in Deiner alten Heimat herrscht. Dann erfährst Du, dass Dein Recht auf Asyl im neuen Land nicht gewährt wird.

So ergeht es Giti Halimeh Bazi, die seit 8 Jahren nur eine Duldung in Deutschland hat und jederzeit abgeschoben werden kann. Obwohl bisher über
150 Bürger mit ihrer Unterschrift von der Behörde das sofortige Asyl­recht von Giti Halimeh Bazi forderten, wurde jetzt auch der 3. Asylantrag vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt – in voller Kennt­nis, dass der iranische Geheimdienst in Deutschland demonstrierende Ira­ner fotografiert und Giti über den Sturz des Mullahregimes hinaus auch für eine sozialistische Gesellschaftsordnung eintritt.

 

Wir von der Hamburger Montagsdemo wollen mit vielen anderen das Asyl­recht unserer Mit­streiterin Giti Halimeh Bazi als Symbol der Unterstüt­zung für die gesamte  Befreiungs- und Frauenbewegung im Iran durchkämpfen. Wir fordern die gesamte Montagsdemobewegung und die demokratische Öffentlichkeit auf, sie und uns dabei zu unterstützen.

Schickt Protesterklärungen an das Bundesamt für Migration und das Ver­waltungsgericht Hamburg, wo Giti Klage gegen die Ablehnung ihres An­trags gestellt hat! (Mit einer Kopie an die Hamburger Montagsdemo) Sam­melt Unterschriften!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Britta Mohns

für die Hamburger Montagsdemo

Anl. 1: Adressen

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Außenstelle Hamburg

Sachsenstraße 12-14

20097 Hamburg

Verwaltungsgericht Hamburg

Lübeckertordamm 4

20099 Hamburg

Montagsdemo Hamburg

c/o Britta Mohns

Lohheide 38

22145 Hamburg

 

Anl. 2: Unterschriftenliste z. Kt.

Politisches Asyl für Giti Bazi –

Widerstandskämpferin gegen das islamistische Regime im Iran!

Giti (Halimeh) Bazi ist Teil der revolutionären Frauen- und Arbeiterbewegung im Iran, die sich nach dem Sturz des Schah-Regime auch konsequent gegen das islamistische Terrorregime wendete.

Dafür wurde sie und ihre Familie 1983 über Monate ohne Verfahren ins Gefängnis geworfen und schwer misshandelt. Nach jahrelanger Polizeiüberwachung konnte sie 2002 das Land verlassen.

Das deutsche Bundesamt für Asyl verweigerte ihr nicht nur das Asyl aufgrund ihrer Verfolgung im Iran, sondern auch den Asylfolgeantrag, der sich auf die Fortführung des Widerstands gegen das islamistische Regime in Deutschland bezog. Das ist ein Skandal erster Ordnung. Jeder weiß, wie Regimegegner misshandelt und niedergeschossen werden und was eine Abschiebung bedeuten würde!

Einstellung jeglicher Unterstützung des islamistischen Terrorregimes durch die Bundesregie­rung!

Ich fordere mit meiner Unterschrift:

Sofortiges Asyl für Giti (Halimeh) Bazi!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liste bitte an: Christian Kölle, Gerichtstr. 40, 22765 Hamburg, 040/3800936


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Donnerstag, 1. Juli 2010

Übernahme von Flüchtlingen aus Malta und der Türkei

Gute Nachrichten für einige Iraner in der Türkei!!!

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Von: Martin Roger
Datum: 1. Juli 2010 00:33:11 MESZ
An: flucht-liste
Kopie: Wolfgang Grenz, amnesty, Middelbeck,  Paul (MI), Dieter Karg

Der Stand der Übernahme von Flüchtlingen aus Malta und der Türkei ist nach Auskunft des niedersächsischen Innenministeriums der folgende:

Bei den Flüchtlingen, die aus Malta übernommen werden sollen (100 für Deutschland), läuft noch die Auswahl. Entgegen früheren Erwartungen werden es nicht Flüchtlinge sein, die bereits den Flüchtlingsstatus haben, weil Malta diese Flüchtlinge im Land behalten will. UNHCR wird aber an der Auswahl beteiligt, und sie sollen hier einen Status nach § 23(2) AufenthG erhalten. Im Lauf des Juli 2010 könnten die ersten Flüchtlinge einreisen. Sie werden nach Quote auf die Länder verteilt. Da es sich wahrscheinlich vorwiegend um Eritreer und Somalier handelt, ist mit wenig familiären Bindungen zu rechnen, wonach bestimmte Aufnahme-Bundesländer zu bevorzugen wären.

Von den 50 iranischen Flüchtlingen aus der Türkei, die Deutschland aufnehmen will, sind einige schon in Berlin und Hamburg. Das BMI führt noch Gespräche mit Verbänden in Berlin, Hamburg und Düsseldorf, bei denen die aufzunehmenden Personen ausgewählt werden. BMI setzt sich dann mit den für die jeweilige Person geeigneten Aufnahme-Bundesländern in Verbindung. Die Aufnahme erfolgt nicht über ein Kontingent, sondern personenbezogen nach § 22 S.2 AufenthG.

Schöne Grüße
Martin Roger, Amnesty International Hannover
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flucht@nds-fluerat.org
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Sonntag, 27. Juni 2010

Bahà'ì im Iran - Veranstaltung in Göttingen

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Von: Kamal Sido
Datum: 24. Juni 2010 10:38:02 MESZ
An: Kamal Sido

*ACHTUNG TERMIN! EINLADUNG und BITTE um Ankündigung *


*„Bahà'ì im Iran - Strangulierung einer Glaubensgemeinschaft"*
* *
*Diskussionsabend mit*

*Foad Kazemzadeh, ehemaliges Mitglied *
*des Nationalen Geistigen Rates der Bahá'í *
*in Deutschland.*
*Die Veranstaltung beginnt mit dem Film: *
*„100 Jahre Bahá'í-Gemeinde Deutschland“*
* *

*am Donnerstag, den 15. Juli, um 20 Uhr*
*im Victor-Gollancz-Haus der Gesellschaft für bedrohte Völker*
*Geiststraße 7 in Göttingen*
Eintritt frei.

Der Iran ist das Ursprungsland der Bahá'í- Religion, die im 19. Jahrhundert von ihrem Gründer Baha'ullah aus dem schiitischen Islam heraus entwickelt wurde. Weltweit gibt es rund 7,7 Millionen Anhänger, von denen ca. 5.000 in Deutschland leben.

Anders als die Christen, Juden oder Zoroastrier werden die ca. 300.000 Bahá'í im Iran nicht als Glaubensgemeinschaft anerkannt. Vielmehr betrachten die schiitischen Führer des Landes die Bahá'í als Abtrünnige des Schiitentums. Die iranische Regierung porträtiert die Bahà'ì als Feinde und Sündenböcke, um so die Unterstützung der Massen zu erlangen.

Auch auf rechtlicher Ebene widerfährt den Bahà'ì grenzenloses Unrecht. Bereits 1991 wurde das "Golpaygani- Dekret" verabschiedet, das die Diskriminierung und Schikanierung der Bahà'ì gesetzlich verankert. Es schreibt eine gezielte und schikanierende Ausgrenzungspolitik gegenüber den Bahà'ì vor- sowohl religiös, kulturell als auch strukturell und privat.

Mit dem Amtsantritt des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad hat sich die Lage der Bahà'ì weiter verschlechtert. Die Zahl der Übergriffe, Verhaftungen und Zerstörungen von heiligen Stätten hat sich dramatisch erhöht. Besonders besorgniserregend ist allerdings das (noch nicht ratifizierte) "Apostasiegesetz", das vorsieht, die Konversion vom Islam mit dem Tod zu bestrafen. Dieses Gesetz soll gar auch außerhalb der iranischen Grenzen gelten, was bedeutet, dass die Bahà'ì auch in anderen Ländern gefährdet wären.

Neben einer sicherlich anregenden Diskussion mit Herrn Kazemzadeh
wird der 25-minütige- Film „100 Jahre Bahá'í-Gemeinde Deutschland, eine
Selbstdarstellung“ gezeigt.

Mit besten Grüßen
Kamal Sido

>>>>>>>>>>>>> Für Menschenrechte. Weltweit. <<<<<<<<<<<<<<<
Gesellschaft für bedrohte Völker / Society for Threatened Peoples
P.O. Box 20 24 - D-37010 Göttingen/Germany
Nahostreferat/ Middle East Desk
Dr. Kamal Sido - Tel: +49 (0) 551 49906-18 - Fax: +49 (0) 551 58028
E-Mail: nahost@gfbv.de - www.gfbv.de
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flucht mailing list
flucht@nds-fluerat.org
http://www.nds-fluerat.org/mailman/listinfo/flucht

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